Wissen Sie, was der Unterschied zwischen direktthermischen Etiketten und Thermotransfer-Etiketten ist? In diesem Blog erläutern wir Ihnen beide Varianten, damit Sie wissen, was für Sie die beste Option ist!
Direktthermisch
Direktthermische Etiketten, auch Labels genannt, sind sehr gut für den Druck von Versandetiketten oder für den Druck von Etiketten mit hoher Umschlaggeschwindigkeit geeignet. Diese Etiketten verfügen über eine schwarze Pigmentschicht auf der Druckseite, die auf Hitze reagiert, wodurch kein Farbband erforderlich ist, um einen guten Druck zu erzeugen. Es funktioniert wie folgt: Die Pigmentschicht auf dem Etikett wird durch den Druckkopf Ihres Etikettendruckers erhitzt, wodurch die Pigmentierung aktiviert wird. Dadurch entsteht ein Druckbild. Auf einem standardmäßigen direktthermischen Etikett können Sie jedoch nur einen schwarzen Druck erzeugen! Sollte beispielsweise eine rote Pigmentschicht auf dem direktthermischen Etikett aufgebracht sein, wird ein roter Druck erzeugt. Dies kommt in der Praxis selten vor, da damit höhere Kosten verbunden sind.
Sind Sie sich nicht sicher, ob Sie ein direktthermisches Etikett vor sich haben? Dann können Sie das Etikett Hitze aussetzen. Sobald das Etikett schwarz wird, wissen Sie sicher, dass es ein direktthermisches Etikett ist.
Darüber hinaus gibt es noch verschiedene Varianten von direktthermischen Etiketten, nämlich Thermo TOP (beschichtet), Thermo ECO (unbeschichtet) und THPP (direktthermisches Kunststoffetikett).
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Thermo TOP
Ein Thermo TOP-Etikett ist ein Papieretikett mit einer Beschichtung und sollte in einer trockenen, dunklen Umgebung mit einer stabilen Temperatur gelagert werden. Da das Label beschichtet ist, ist es widerstandsfähiger gegenüber Faktoren wie Reibung, Feuchtigkeit und Fetten. Dies sorgt dafür, dass das Etikett ein schönes, scharfes Druckbild aufweist und weniger schnell verblasst oder verfärbt.
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Thermo ECO
Ein Thermo ECO-Etikett ist ein Papieretikett ohne Beschichtung und sollte ebenfalls in einer trockenen, dunklen Umgebung mit einer stabilen Temperatur gelagert werden. Da das Label nicht beschichtet ist, ist es kostengünstiger in der Anschaffung, aber weniger widerstandsfähig gegenüber Faktoren wie Reibung, Feuchtigkeit und Fetten. Das Etikett wird daher schneller verblassen oder sich verfärben. Dennoch erhalten Sie mit Thermo ECO-Labels ein qualitativ hochwertiges Druckbild!
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THPP
THPP-Etiketten sind direktthermische Kunststoffetiketten. Es handelt sich um ein mattes Etikett aus Kunststoffmaterial. THPP-Labels sind sehr beständig gegen Feuchtigkeit. Bei diesem Etikett ist Ihnen eine hohe Druckqualität garantiert.
Thermotransfer
Etiketten, die im Thermotransferverfahren bedruckt werden, haben im Gegensatz zu direktthermischen Labels eine längere Lesbarkeit. Dies liegt daran, dass sie nicht wärmeempfindlich sind. Dadurch eignen sie sich sehr gut für den Druck von Etiketten mit geringer Umschlaggeschwindigkeit oder als Produktetiketten, die in einem Lager länger vorrätig sind. Um ein gutes Druckbild auf einem Thermotransfer-Etikett zu erhalten, ist ein Farbband, also ein Thermotransferband (TTR), erforderlich. Aber wie funktioniert das? Das Transferband läuft einfach parallel zum Etikett und wird vom Druckkopf Ihres Etikettendruckers erhitzt. Die erhitzten Teile des Transferbandes übertragen sich auf das Etikett und sorgen für das Druckbild. Standard-Thermotransferbänder sind schwarz. Sie sind jedoch auch in verschiedenen Farben erhältlich, werden aber eher selten verwendet. Ein zusätzlicher Vorteil des Drucks mit einem Thermotransferband besteht darin, dass es leicht statisch ist und Staubpartikel anzieht. Dies sorgt dafür, dass der Druckkopf Ihres Etikettendruckers länger hält.
Genau wie bei direktthermischen Etiketten gibt es auch bei Thermotransfer-Etiketten verschiedene Varianten, nämlich Papieretiketten und Kunststoffetiketten.
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Papieretiketten
Papieretiketten können sowohl beschichtet als auch unbeschichtet sein. Beschichtete Papieretiketten werden auch durch das Kürzel MC, also „machine coated“ (maschinenbeschichtet), gekennzeichnet. Diese Labels lassen sich am besten mit einem hochwertigen Wachsband oder einem Wachs/Harz-Farbband bedrucken, abhängig von der Anwendung. Unbeschichtete Papieretiketten sind auch unter dem Namen „Vellum“ oder „HVS“ bekannt. Vellum-Etiketten kombinieren Sie am besten mit einem qualitativ hochwertigen Wachs-Farbband. Zudem gibt es Papieretiketten mit einem sogenannten „High-Gloss“- oder „Semi-Gloss“-Finish. Hiermit wird der Glanzgrad des Etiketts angegeben. Dieses Label lässt sich am besten mit einem hochwertigen Wachs/Harz-Band bedrucken.
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Kunststoffetiketten
Neben den direktthermischen Kunststoffetiketten (THPP) gibt es auch Thermotransfer-Kunststoffetiketten, die mit einem Farbband bedruckt werden müssen. Diese eignen sich sehr gut für Außenstandorte oder bei der Verwendung mit Ölen und Fetten, wie etwa in der Automobilindustrie. Kunststoffetiketten sind ebenfalls in mehreren Varianten erhältlich, nämlich matt und glänzend (gloss). Die glänzenden Etiketten können je nach Anwendung mit einem hochwertigen Wachs/Harz- oder Harzband bedruckt werden. Schließlich gibt es auch noch matte Kunststoffetiketten. Dies kommt jedoch seltener vor. Wenn Sie diese Etiketten bedrucken möchten, benötigen Sie genau wie bei den Gloss-Labels ein Harz-Transferband.
ACHTUNG!
Wählen Sie Ihre Etiketten und Transferbänder basierend auf der Anwendung, die für Sie aktuell ist, so haben Sie ein Spitzenprodukt in der Hand.
Sind Sie sich nach unserer oben beschriebenen Erklärung noch unsicher, was die richtige Wahl für Sie ist? Senden Sie uns gerne eine E-Mail mit all Ihren Fragen und wir werden sicher eine passende Antwort für Sie haben.